Im Rahmen des Erasmus+-Programms machte sich die 5LIA im Juli 2026 auf den Weg nach Brüssel. Eine Woche lang erkundeten die Schüler:innen die europäische Hauptstadt und erhielten dabei vielfältige Einblicke in die Europäische Union, ihre Institutionen und ihre Geschichte. Gleichzeitig bot die Reise zahlreiche Gelegenheiten, neue Orte zu entdecken, internationale Kontakte zu knüpfen und als Klasse gemeinsam unterwegs zu sein.
Ein Schwerpunkt lag auf dem politischen Europa. Beim Besuch des Europäischen Parlaments und des Hauses der Europäischen Geschichte konnten die Schüler:innen zentrale Entwicklungen und Herausforderungen Europas aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen. Besonders eindrucksvoll war das Rollenspiel im Parlamentarium: In verschiedenen Rollen schlüpften die Schüler:innen in die Haut von Europaabgeordneten und mussten – ähnlich wie im echten Europäischen Parlament – diskutieren, Entscheidungen treffen, Interessen vertreten und Kompromisse finden. Dabei wurde schnell deutlich, wie komplex politische Entscheidungsprozesse sind und wie wichtig Zusammenarbeit und Verhandlungsgeschick auf europäischer Ebene sind.
Ein weiterer Schwerpunkt der Reise war die Auseinandersetzung mit Identität, Herkunft und Migration innerhalb der Europäischen Union. Gemeinsam mit der deutschen Partnerschule Docemus Neu Zittau beschäftigten sich die Schüler:innen mit der Frage, was es bedeutet, Teil der EU zu sein, und wie unterschiedlich die persönlichen Erfahrungen mit Europa sein können. Ein Besuch des Red Star Line Museums in Antwerpen und eine anschließende Stadtführung machten den multikulturellen Charakter Belgiens erlebbar. Vor allem die gemeinsame Zeit mit den Schüler:innen der Partnerschule bot zahlreiche Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und Unterschiede zwischen den beiden Ländern kennenzulernen.
Natürlich kam auch das gemeinsame Erleben nicht zu kurz. Bei einem Ausflug nach Gent konnten die Schüler:innen die mittelalterliche Stadt und die Burg Gravensteen erkunden. Teamwork war im „Prison Island“ gefragt, wo die Schüler:innen der 5LIA in Kleingruppen verschiedene Herausforderungen bewältigen mussten. Den krönenden Abschluss bildete ein Tag im Walibi-Vergnügungspark.
Die Brüsselreise verband damit europäische Politik und Geschichte mit persönlichen Begegnungen, kulturellen Erfahrungen und gemeinsamen Erlebnissen. Die Schüler:innen konnten Europa nicht nur aus dem Klassenzimmer heraus kennenlernen, sondern es vor Ort erleben, diskutieren und mit anderen Jugendlichen darüber ins Gespräch kommen. Eine abwechslungsreiche Woche voller neuer Eindrücke, spannender Begegnungen und gemeinsamer Erlebnisse, die den Schüler:innen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
